Das Behindertentestament

Finanzielle Versorgung ohne Zugriff durch das Sozialamt

Durch eine Art „Versorgungstestament“ können Eltern/Großeltern ihr Nachlassvermögen (bis zu 6-stellige Geldbeträge) vor dem Zugriff durch den Sozialhilfeträger bewahren und vollständig zur Versorgung angehöriger Menschen mit Behinderung einsetzen.

Die Betreuung von behinderten Menschen ist in der stationären, aber auch ambulanten Version immer mit hohen Kosten verbunden und wird zumeist durch den Sozialhilfeträger finanziert. Durch gedeckeltes Schonvermögen (5.000 €) und geringes Taschengeld kann das Leben der betroffenen Personen nur durch die finanzielle Unterstützung durch die Eltern/Großeltern auf ein verbessertes Niveau gehoben werden. So sind Dinge des alltäglichen Lebens wie die Freizeitgestaltung (Sport, Konzert, Kino, Theater etc.), der Kauf neuer Kleidung oder technischer Geräte etc., die für uns völlig normal sind, Menschen mit Behinderung nur mit einer „externen“ Versorgungsquelle außerhalb der Sozialleistungen zugänglich.

Doch was wird aus den „Sorgenkindern“, wenn die Angehörigen versterben? Alle gängigen Nachlassregelungen, die in gutem Glauben zur Versorgung des betroffenen Kindes getroffen werden, führen unweigerlich dazu, dass sämtliche Vermögenswerte oberhalb des Schonvermögens durch den Sozialhilfeträger ausnahmslos abgeschöpft werden. Das Vermögen ist verloren! Es sei denn, es wird die spezielle Form des immer noch viel zu unbekannten Behindertentestaments gewählt. Allein mit der Durchführung dieser von den höchsten deutschen Gerichten anerkannten Maßnahme ist es Eltern/Großeltern möglich, Nachlassvermögen für das betroffene Kind zu erhalten und diesem weiterhin ein besseres, angenehmeres Leben zu ermöglichen.

Wenn Sie als Eltern/Großeltern davon betroffen sind und sich darum sorgen, was nach Ihrem Tod mit dem behinderten Familienmitglied passieren wird, dann möchte Ihnen

Herr Rechtsanwalt Ewald Kober

gerne mit umfassender Beratung und bei der Nachlassgestaltung zur Seite stehen. Aus persönlicher, jahrzehntelanger Betroffenheit hat Herr Kober das Behindertestament mit ins Leben gerufen und erfolgreich für die Durchsetzung vor den höchsten deutschen Gerichten mitgekämpft. Mit dieser einzigartigen Expertise wird Herr Kober auch für das Wohl Ihres behinderten Familienmitglieds kämpfen.

Erfreulicherweise wird es nun wieder möglich sein, Veranstaltungen in Präsenz durchzuführen und ich freue mich auf folgende Termine, an denen ich zu diesem Thema sprechen darf.

» 12.05.2022 um 20 Uhr (Kinderhospiz Löwenherz in Syke)
» 21.05.2022 um 19 Uhr (Kath. Akademie in Stapelfeld)

Sprechen Sie uns an!

Gerne stehen wir Ihnen bei Ihren rechtlichen Angelegenheiten mit Rat und Tat zur Seite. Vertrauen Sie auf Kompetenz und langjährige Erfahrung.